Filme aus der Wendezeit
Hof - Mit dem Film "Im Zeichen der Wende" von Arndt Schaffner hat in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege eine kleine Filmreihe zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution begonnen. Präsident Reinhard Brey erinnerte zu Beginn an die Zeit vor 20 Jahren, als man die damaligen Studenten nach Hause schicken musste, um die Einrichtung für über 1000 Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Abwechselnd in Hof und Plauen werden bis Dienstag, 17. November, noch die Filme "Drei Stern Rot", "Gesicht zur Wand" und "40 Jahre sind genug", gezeigt. Diese Dokumentations- und Spielfilme zeigen die Lebensumstände in der DDR und das Geschehen in der Wendezeit 1989/90. Diese Veranstaltung ist in Zusammenarbeit mit den Städten Hof und Plauen entstanden.
Der nächste Spielfilm "Drei Stern Rot" von Olaf Kaiser und Holger Jancke ist dann heute, Samstag, um 17 Uhr im Central-Kino Hof zu sehen. Es ist laut einer Mitteilung "der einzige Spielfilm, der die Grenzer am Eisernen Vorhang ins Visier nimmt und versucht, den ganzen Wahnsinn an der Mauer und im Menschen zu erfassen".
Am Sonntag schließlich wird in einer Matinee um 11.00 Uhr - ebenfalls im Central Kino - der erst kürzlich mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnete Dokumentarfilm "Gesicht zur Wand" präsentiert. Fünf Menschen erzählen hier von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Staatssicherheit der DDR nach einem gescheiterten Fluchtversuch. Um etwas "Filmtage-Flair" im Kino zu verbreiten werden Filmemacher Stefan Weinert und Zeitzeuge Mario R. persönlich anwesend sein und stehen für eine Diskussionsrunde zur Verfügung.


