Die öffentliche Verwaltung als Dienstleister für Bürger und Unternehmen
Wie entwickelt sich die öffentliche Verwaltung als Dienstleister für Bürger und Unternehmen bei zunehmendem internationalen Wettbewerb und langfristig angespannten öffentlichen Haushalten? Mit diesem Thema beschäftigte sich winFORS bei einem Informationsbesuch an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege. winFORS ist ein Netzwerk von Unternehmern und Beratern in der Region.
Besonderes Interesse galt der Frage, was die Verwaltungsfachhochschule zur Lösung der aktuellen Herausforderungen beitragen kann. Die Studiengangsleiter Dr. Josef Ibler und Dr. Hildegard Zeilinger stellten dazu den Masterstudiengang Public Management vor. „Mit dem neuen Studienangebot können Verwaltungsmitarbeiter Managementkompetenzen erwerben und sich mit betriebswirtschaftlichen Führungs- und Steuerungsinstrumenten vertraut machen. Bürgermeister und Stadtrat können davon deutlich profitieren“, erklärt Dr. Ibler. Der Studiengang Public Management ist einmalig in Bayern. Dass dieser innovative Masterstudiengang für die öffentliche Verwaltung auch hier in Hof angesiedelt ist, stärkt den Bildungsstandort Hof, betonte Dr. Hildegard Zeilinger.
Neben dem Masterstudiengang wurde auch das traditionelle Studienangebot für Diplom-Verwaltungswirte den Herausforderungen angepasst. „Inhalte wie Kundenorientierung und effizientes Verwaltungshandeln, E-Government und Qualitätsmanagement gehören heute zum Standard der Ausbildung für die öffentliche Verwaltung“, erklärte der stellvertretende Fachbereichsleiter Dr. Christian Arbeiter.
Die Vorstellung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung wurde abgerundet durch eine Führung auf dem Campus, bei dem sich die Teilnehmer eine Vorstellung vom Leben und Studieren der rund 900 künftigen Diplom-Verwaltungswirte machen konnten.
Beeindruckend für die Gäste war die durch die Verwaltungs-FH in Hof generierte Wirtschaftsleistung. Im Jahr 2009 betrug diese knapp 5 Millionen Euro für regional wirksame Konsumleistungen des Personals, Mietzahlungen, Bauaufträge, Wareneinkäufe und Leistungen der Stadtwerke Hof. Dazu kommen noch die Ausgaben der Studenten für Einkäufe, Besuche im Hallenbad oder Theater.
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Die FHVR als Kompetenzzentrum Bildung für die bayerische öffentliche Verwaltung war Gegenstand eines Informationsabends für Hofer Unternehmer und Behördenleiter. Am Modell der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege stellt stellvertretender Fachbereichsleiter Dr. Christian Arbeiter (rechts) den Teilnehmern des 75. winFORS-Meetings den Hochschulcampus vor.
7. Juli 2010

